James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011

1.th BERLIN BLOOM'S-DAY

Am 16. Juni von 16.06 Uhr bis in den nächsten Morgen wird der erste literarische Berlin Bloom´s Day gefeiert.
Zu diesem Ereignis haben sich 20 internationale Künstler zusammengefunden, um zu feiern, was überall in großen Metropolen oder auch in kleinen Käffern durch Joyce-Anhänger weltweit längst zum Kult geworden ist.

Programm

Es werden ca. 20 internationale Künstler aus Irland, Australien, Polen, Deutschland und den USA aus dem Ulysses heraus lesen, singen, spielen und performen, eine irische Band wird für den musikalischen Rahmen sorgen. Für das leibliche Wohl wird natürlich Guinness und irischer Cider fließen sowie ein leckeres Irish Stew, um das wieder auszugleichen.
Nach Abschluß des literarisch/-musikalischen Programms, wird, natürlich auf
irische Weise, nur noch gefeiert, gefeiert, gefeiert!

Künstler

Inga Dietrich, Timo Sturm, Eva Ebner, Anna Zimmer, Ola Lindig, Tatjana Alexander, Anrea Kurmann, John Keogh, Hildegardt Schrödter, Anja Daniela Wagner, Neal Wach, Juliane Gabriel, Kathleen Gallego Zapata, Dieter Rita Scholl, Sara Kneer, Uta Bonz, Garry Lane, Tobias Kollauch, Bettina Schinko, Georg Veitl, Heinrich Rolfing, Serafina Morrin, Attila Borlan, Dörthe Freund, Kathrin Balo, Julia Lindig

Bilder

Hintergrundnotizen

Am 2. Februar 1922, erscheint die Erstauflage des "Ulysses" in Paris. SeineEntstehungsgeschichte sowie seine Editions- und Rezeptionsgeschichte scheinen selbst eine Odyssee zu sein. Es sei hier nur kurz erwähnt, daß das Buch bis 1933 in Amerika und bis 1936 In England verboten war, die sogenannten "Joyce-Prohibition". Bis heute liegt nich immer der Kirchenbann auf Joyce. Die erste deutsche Ausgabe (die erste fremdsprachige Ausgabe überhaupt), wurde nur unter größten Vorsichtsmaßnahmen vom Rheinverlag (Basel, 1927) auf den Markt getragen. Die Subskriptionsbedingungen des Privatdrucks, die 1000 dreibändige Exemplare und 100 einbändige Presseexemplare umfaßt, zeigen es deutlich: "Zugelassen sind: Personen über 25 Jahre, die sich über ernsthaftes literarisches Interesse ausweisen können. Mediziner jeden Alters." Die Reaktionen auf das Buch scheinen nicht aufhören zu wollen, noch heute forschen unzählige Wissenschaftler, verstreut auf der ganzen Welt, über den Ulysses. Mittlerweile hat der Roman seinen Weg nach Asien gefunden, 1995 wurde die erste chinesische Übersetzung fertig gestellt. Überhaupt scheint es Wissenschaftlern, Übersetzern und Intellektuellen vorbehalten zu sein, sich mit dem Ulysses zu beschäftigen. Der Roman ist zwar im weitesten Sinne dem Otto Normalverbraucher bekannt und Joyce natürlich ein Begriff, dennoch wird man feststellen, daß die meisten Buchbesitzer über das erste Kapitel nicht hinausgekommen sind... Ist dieses Buch also vielleicht nur einer bestimmten Elite zugänglich, also denen, die diese Geheimschrift zu entziffern verstehen? Weit gefehlt, und bei allem Respekt vor der Wissenschaft. Nichts lag Joyce ferner, als einen Roman für Akademiker zu schreiben. Aber er hatte ein diebisches Vergnügen, jene an der Nase herumzuführen: "Ich so viel Rätsel, Anspielungen und abstruse Denksportaufgaben in den Ulysses eingebaut, daß die Professoren Jahrhunderte brauchen werden, um herauszufinden, was ich nun genau damit gemeint habe... Das scheint mir der einzige Weg zu sein, sich die Unsterblichkeit zu sichern." Dieses Buch erzählt in erster Linie aus dem Leben von Menschen in Dublin, mit ihrenKonflikten, in aller Konsequenz und auf allen Ebenen. Außerdem ist es eines derhumorvollsten Bücher auf Erden. "... Was mich anbetrifft, ich schreibe immer über Dublin, denn wenn ich zum Herzen von Dublin vordringen kann, kann ich zum Herzen aller Städte der Welt vordringen." Herzlich Willkommen James Joyce.