Martin Rosswog zeigt Bilder aus Irland vor 1980
Wir begleiten Martin Rosswog durch das Nebeneinander von politischem Interesse, Spuren des Nordirland Konflikts, flüchtig hingemalt an einen Schuppen vor der endlosen Kulisse der irischen See, die mit allen Grautönen der Welt aufwartet und so sehr von Einsamkeit erzählt das man glücklich ist, den Personen des nächsten Bildes, ein Laden in dem eine alte Frau und ein Mädchen Seifen verkaufen, begegnen zu können.
Einsame Straßen und belebten Plätzen, Pferderennen, die Buchmacher auf ihren Bierkisten, übermütige Männer in Schlips und Gummistiefeln, Kinder-Jockeys mit Pappkartonschildern, Kettenkarussell mit Handbetrieb, Improvisation überall, Blicke in irische Küchen, selbstgestochener Torf.
Festgehalten ist das alles in feintönigem Schwarz/Weiss auf Baryt-Papier. Für uns eine verschwundene Welt, eine Welt mit Gesichtern, die wir jetzt nicht mehr wiederfinden können.
Time Passes, die Zeit geht also vorbei, erlauben wir uns einen Blick im POTOPLATZ des Hotel Bogota