James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011

11. th BERLIN BLOOM'S-DAY

Ab 19:00h in den Salons des Hotel Bogota
Schlüterstr. 45 | 10707 Berlin

Programm

Martin Rosswog zeigt Bilder aus Irland vor 1980

Wir begleiten Martin Rosswog durch das Nebeneinander von politischem Interesse, Spuren des Nordirland Konflikts, flüchtig hingemalt an einen Schuppen vor der endlosen Kulisse der irischen See, die mit allen Grautönen der Welt aufwartet und so sehr von Einsamkeit erzählt das man glücklich ist, den Personen des nächsten Bildes, ein Laden in dem eine alte Frau und ein Mädchen Seifen verkaufen, begegnen zu können.

Einsame Straßen und belebten Plätzen, Pferderennen, die Buchmacher auf ihren Bierkisten, übermütige Männer in Schlips und Gummistiefeln, Kinder-Jockeys mit Pappkartonschildern, Kettenkarussell mit Handbetrieb, Improvisation überall, Blicke in irische Küchen, selbstgestochener Torf.

Festgehalten ist das alles in feintönigem Schwarz/Weiss auf Baryt-Papier. Für uns eine verschwundene Welt, eine Welt mit Gesichtern, die wir jetzt nicht mehr wiederfinden können.

Time Passes, die Zeit geht also vorbei, erlauben wir uns einen Blick im POTOPLATZ des Hotel Bogota

Künstler

Inga Dietrich, Timo Sturm, Eva Ebner, Anna Zimmer, Ola Lindig, Tatjana Alexander, Anrea Kurmann, John Keogh, Hildegardt Schrödter, Anja Daniela Wagner, Neal Wach, Juliane Gabriel, Kathleen Gallego Zapata, Dieter Rita Scholl, Sara Kneer, Uta Bonz, Garry Lane, Tobias Kollauch, Bettina Schinko, Georg Veitl, Heinrich Rolfing, Serafina Morrin, Attila Borlan, Dörthe Freund, Kathrin Balo, Julia Lindig

Bilder

Hintergrundnotizen

Ein einziger Tag wird beschrieben, ein einziger Tag im Leben des Leopold Bloom, Held des Romans. Nicht, dass es ein besonderer Tag wäre, oder doch? Ein alles entscheidender, alles berührender Tag? Ein Tag, der Morgen und Abend, Tag und Nacht, Licht und Dunkel, Himmel und Hölle zur selben, gleichen Zeit fasst? An welcher Stelle stolpern wir über die Schwelle und trinken, ertrinken in der rotzgrünen irischen See, Flammen wie Ginsterbüsche, ein allerliebstes Biest, Gott soll mich blenden, nichts vergleichbares auf der ganzen weiten Welt! *
Und darin alles und immer wieder neu.
Wir gehen auf Entdeckungsreise jedes Mal, ein bisschen erfahrener oder auch nicht, suchend und teilend, Wagnis immer, weil, wegen weil!: wenn man es nur zur Hand nimmt, "diese Buch ist ein Schwein! " * aberdiesmal sehr, sehr elegant! Oder doch nicht?