James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011
James Joyce in Berlin Bloomsday 2011

Das Programm zum BERLIN - BLOOM´S DAY 2015

Ab 19:00h öffnet das welberühmte Berliner Lokal Lydicke seine Tür für die Besucher des Bloomsday. 

Der Bloomsday beginnt mit einer grossen Pause und einem Get together. Jedermann ist eingeladen etwas beizutragen an diesem Abend. Genauso wie in Dublin der Bloomsday gefeiert wird. Manch einer hat etwas vorbereitet, ein Anderer nicht. Wir sind gespannt auf ALLES. Wird es eine Tombola der Ereignisse geben?

Was wir schon wissen:

- Inga Dietrich und die Taktikka beginnen den Abend mit eine hinreissenden, ganz besonderen, musikalischen Einlage!

- Timo Sturm und Richard Maschke lesen aus dem Nachtwerk von James Joyce: ‚Anna Livia Plurabelle’ 

-  Mathias Eysen gibt Passagen aus dem letzten Monolog des Ulysses: Molli Bloom

- Hartwig Riemann und andere Gäste haben tragen bei, was wir noch nicht wissen, sehr spannend!

- Und singen wird Juliane Gabriel!

Und wie immer: Guinness und Irish Stew, feiern, diskutieren und die besondere Nacht genießen ...

Was waren seine Gedanken über Bloom´s Gedanken...

"... Was mich anbetrifft, ich schreibe immer über Dublin, denn wenn ich zum Herzen von Dublin vordringen kann, kann ich zum Herzen aller Städte der Welt vordringen."

„Zu Lebzeiten auf dem Scheiterhaufen zu landen, beschleunigt vielleicht meine spätere Reise durchs Fegefeuer“ kommentiert Joyce

„Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.“ Johannes 1.5, Stephen Daedalus im Ithaka Kapitel.

„Die Zeit hat sie nun unauslöschlich gezeichnet, und gefesselt sind sie nun untergegangen im Raum der unbegrenzten Möglichkeiten, die sie ungenutzt gelassen haben.“ Stephen über Julius Caesar und Phyrrus.

„Wenn ich Tee mache, dann mache ich Tee, wie die alte Mutter Grogan sagte. Und wenn ich Wasser mache, dann mache ich Wasser.“ Buck Mulligan im ersten Kapitel.

„Daedalus, wir müssen uns in den Turm zurückziehen, du und ich. Unser Leben ist kostbar. Wir sind die Über-Künstler.“ Buck Mulligan.

 

„Ulysses ist das Unterwegs-Sein des menschlichen Geistes nach der Wahrheit, der Versuch, das Leben dort zu fassen, wo es am lebendigsten ist, es in seiner Trivialität und seiner Schönheit, in seinem trügerischen Schein und in seiner Wahrheit  sichtbar zu machen.

Ulysses ist die Begegnung des menschlichen Geistes mit sich selbst.“

Der Literaturwissenschaftler Heinz Decker 1961.

„Pat ist ein Kellner von schwerer Hörigkeit. Pat ist ein Aufwärter, der aufwartet, während man abwartet.“ Leopold Bloom in der Kneipe.

Welche Vorteile besaß ein besetztes Bett im Unterschied zu einem unbesetzten Bett?

Den Wegfall nächtlicher Einsamkeit, die überlegene Qualität der menschlichen (reifes Weib) gegenüber der nichtmenschlichen (Wärmeflasche) Erwärmung, die stimulierende Wirkung morgendlichen Kontaktes, die Kostenersparnis im Hinblick auf die Benutzung der Heißmangel des Wohnblocks, im Fall dass Hosen sorgsam gefaltet und der Länge nach zwischen die Sprungfedermatratze (gestreift) und das wollene Unterbett (hellbraun kariert) gelegt wurden.